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Wasser und Bodenschutz

  • Reduzierung von Pestizid- und Stickstoffeintrag ins Grundwasser und Vermeidung von  Bodenerosion durch konsequente Förderung des ökologischen Landbaus
    Wenn Pestizide nicht angewendet werden, können sie auch nicht im Grundwasser auftauchen. Der viel zu hohe Einsatz von Stickstoff im konventionellen Landbau führt dazu, dass wir im Trinkwasser zu hohe Nitratwerte haben. Künstlich hergestellter Stickstoff ist wasserlöslich und kann somit nicht genau gesteuert den Pflanzen zur Verfügung gestellt werden. Bei starken Niederschlägen, insbesondere außerhalb der Vegetationszeit oder bei noch zu kaltem Wetter, wird er in den Unterboden verlagert und ist somit für die Kulturpflanzen nicht mehr erreichbar. Er wandert dann ins Grundwasser und somit in unser Trinkwasser. Viele Untersuchungen in Wassergewinnungsgebieten zeigen den Unterschied zwischen den konventionellen und ökologischen Landbaumethoden, wie Professor Hesse bei einem Vortrag in Baunatal mit vielen Graphiken dargestellt hat.
    Durch den Kunstdünger, der sehr ätzend ist, wird das Bodenleben (Edaphon) stark geschädigt und der Boden verliert seine Gare. Er hat weniger kleine Hohlräume. Der zusätzliche Einsatz immer schwerer werdender Maschinen, vor allem im Ackerbau führt zu immer größerer Verdichtung der Böden besonders im Untergrund. Dadurch verliert der Boden seine Wasserhaltekraft und es kommt schon bei relativ leichten Regen zur Bodenerosion. Dabei fließt besonders die wertvolle feine fruchtbare Erde weg.

    Literaturhinweis: Dreck, Warum unsere Zivilisation den Boden unter den Füßen verliert, David R. Montgomery  ISBN 978-3-86581-197-4

  • Rückbau nicht genutzter versiegelter Flächen
    Um der Natur wieder mehr Raum zu geben, sollten überbaute Flächen, die nicht unbedingt gebraucht werden, entsiegelt werden.